Welcome to Zwitscherland!

 

Liebe Vogelfans,

Wir freuen uns, Sie zu einem ganz besonderen Kinoerlebnis einladen zu dürfen: «Welcome to Zwitscherland - wie das Land, so die Vögel» ist eine Entdeckungsreise durch die Natur- und Kulturlandschaft unseres Landes, wie es sie noch nicht gegeben hat. Die spektakuläre Tour de Suisse des renommierten Naturfilmers Marc Tschudin zeigt Vögel und Menschen in Parallelen und Gegensätzen, die verblüffen und verzaubern. Ab 1. November im Kino.

Als Coproduzenten des Films können wir Ihnen eine beschränkte Zahl von Gratiskarten für «Zwitscherland» offerieren. Diese sind in allen Kinos gültig, die den Film zeigen. Pro Bestelladresse gibt es maximal zwei Tickets, es hätt solangs hätt.
 
Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen Kino-Herbst und heissen Sie herzlich «Welcome to Zwitscherland»!


Felix Tobler, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
 

 

 

 

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Zusammenfassung


In der Schweiz, mitten im Herzen Europas, behauptet sich eine unglaubliche Vielfalt. Eine Vielfalt, die so manches über das kleine Land und sein Volk verrät – über das gefiederte und das andere: Wie das Land, so die Vögel.

Zum Trailer ›


 

 


Vogelzug 2018

Am letzten Wochenende fand der diesjährige EuroBirdwatch statt. Der jeweils im Oktober europaweit durchgeführte Anlass dient dazu, das Phänomen Vogelzug einer breiten Bevölkerung näher zu bringen. Auch der

 

Natur- und Vogelschutzverein Pratteln betrieb am 7. Oktober einen Beobachtungsstand. Auf dem Prattler Rebberg konnten vorbeiziehende Vögel beobachtet, gezählt und bestimmt werden. Bei mildem und trockenem Wetter wurden vor allem ziehende Wildtauben gesichtet. Zwischen 9 und 11 Uhr zogen sieben Ringeltauben-Schwärme in Richtung Süden vorüber mit insgesamt ca. 740 Vögeln (10 bis 250 Tiere pro Gruppe). Noch nicht startklar zeigten sich die Stare. Gegen 100 Exemplare hielten sich im Rebberg auf. Weitere beobachtete Arten: Turmfalke, Graureiher, Hausrotschwanz, Grünspecht, Mäusebussard, Schwanzmeise, Saatkrähe, Rotmilan. Diese Arten zeigten kein klares Zugverhalten. Sie flogen in der näheren und weiteren Umgebung des Beobachtungsplatzes umher.

 

In der Vogelzugforschung kommen auch modernste technische Mittel zum Einsatz. In einer Studie der Vogelwarte Sempach konnte beispielsweise dank des Einsatzes von miniaturisierten Geolokatoren nachgewiesen werden, dass Wiedehopfe oft nachts, alleine und auf einer Höhe von bis zu 4500 Metern ins Winterquartier in Afrika ziehen. Für die Forscher waren dies sehr überraschende Ergebnisse. Der Vogelzug birgt noch viele Geheimnisse, welche wohl niemals gänzlich gelüftet werden können.

 

 

 

Foto: NVVP-Präsident Benedikt Schmidt beim Blick durchs Fernrohr (Foto R. Schneider).

 


Neue Chutzechäschte montiert

Die Kästen wurden von Silas Heid angefertigt und durch Hansueli Stohler und Martin Suter montiert.


Bericht Vereinsreise (siehe unter Gallerie+Berichte)


Projekt Gartenrotschwanz – Rückblick auf diesen Sommer

 

Langsam verabschiedet sich der Sommer. Der Gartenrotschwanz ist schon Anfang bis Mitte August weggezogen. Sein Ziel sind die Savannen südlich der Sahara. Er muss auf seinem Weg die Alpen, das Mittelmeer und die Wüste Sahara überqueren.

 

Bei uns ist er selten geworden, darum wollten wir etwas für ihn tun. Wir haben an vielen Orten Nistkästen für ihn aufgehängt, die meisten haben ein Doppelloch, weil der Vogel gern im Inneren des Kastens etwas Licht hat. Vor allem in den Familiengärten im Hintererli wurde er mit vielen Kästen und Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen angelockt. Blumenwiesen, die den Insekten Nahrung und Unterschlupf bieten, wurden für ihn angelegt. Er ist reiner Insektenfresser, also Spinnen, Heugümper, Käfer. Und die lieben warmen Boden und kleinräumige Strukturen.

 

Und kam er auch? Er wurde ab April an verschiedenen Orten gehört und gesehen, im Alten Gottesacker, beim Adler-Hof, auch im Hintererli. Ob es immer der Gleiche war? Oder ob es mehrere einzelne Männchen waren? Das können wir nicht sagen. Aber es scheint, dass er kein Weibchen gefunden hat, jedenfalls kann niemand eine Brut bestätigen.

 

Einzig oben im Gebiet Reben – Hagenbächlein gab es eine Brut und zwar in einem Privatgarten, der naturnah gestaltet wird, mit Beerenhecken, Apfelbäumen, Blumenwiese. Dort nistet der Gartenrotschwanz, angeblich schon seit Jahren.

 

Wir hoffen nun, dass im neuen Jahr eines der Jungen aus dieser Brut den Weg zum Adlerhof und weiter zum Hintererli finden wird.

 

Christine Vögtli-Buess, NVV-Pratteln

 


Kurt Suter hat folgende interessante Videoaufnahmen veröffentlicht.

Auch zu finden unter

www.pratteln.net

 


Gimpel

Er heisst auch „Dompfaff“ wegen der schönen roten Brustfärbung. Das Weibchen ist auch sehr schön, aber dezenter und grau an der Brust.

 

Im Winter war er häufig in Pratteln zu sehen und zu hören, in der Umgebung des Friedhofs oder am Waldrand zum Adler hinauf. Gern hält er sich in ganzen Trupps auf. Der Gesang ist leise, weich. Sein Futter, nämlich Knospen und Samen von Bäumen und Kräutern, findet er an allen Orten, er braucht darum kein Revier zu besetzen.

 

Nun, da es wärmer ist, ist er wohl in höhere Lagen gezogen. Er hält sich gern in der Umgebung von Fichten auf und baut sein Nest im dichten Geäst von jungen Fichten, aber auch im Dickicht von Hecken.                                                      Christine Vögtli

 


 

 

Projekt Gartenrotschwanz                                                      Foto: Nicolas Martinez

 

 

Unser Verein verfolgt ein Projekt zur Förderung des Gartenrotschwanzes, denn dessen Lebensraum ist stark bedroht und er steht auf der Roten Liste der seltenen Vogelarten.

 

 

 

Es gibt zwei Rotschwänze: den Haus- und den Gartenrotschwanz.

 

Der Hausrotschwanz hat sich an unsere Siedlungen gut anpassen können. Er frisst Insekten, aber auch Beeren und Samen. Jetzt ist er in S-Europa und kehrt ab Mitte Februar zu uns zurück. In den frühen Morgenstunden singt er dann wieder von den Hausdächern sein Lied.

 

Der Gartenrotschwanz stellt mehr Ansprüche: er frisst nur Insekten. Diese jagt er gerne in naturnahen Gärten. Die Familiengärten in Basel gefallen ihm. Nun versuchen wir, ihm in den Familiengärten im Hintererli einen guten Lebensraum anzubieten.

 

Er ist jetzt weit fort, in Afrika, und kommt Anfang April zurück.

 

 

 

Fotos: Marco Savoldelli

 

Text: Christine Vögtli-Buess

 


177 Nistkästen werden von uns betreut

Bild links:  Ein junger Star beobachtet...                        Bild rechts: Schwalben-Nester belegt mit Jungvögeln

Fotos von Christine Vögtli

So viele Nistkästen hat der Natur- und Vogelschutzverein Pratteln im vergangenen Winter betreut und gereinigt.

Dabei sind die vielen Nistkästen in privaten Gärten nicht mitgezählt, die ihrerseits von Privat gereinigt werden.

Der Verein betreut ausserdem 120 Nester für Schwalben sowie 34 Kästen für Mauersegler.

Übrigens:

Wir suchen eine Person, die in Freiwilligenarbeit die Nisthilfen für Schwalben und Mauersegler betreut, eine Person, die gerne auf eine Leiter steigt und mit Werkzeugen umgehen kann. Arbeitsaufwand: ca. 3 – 4 halbe Tage pro Jahr.

Kontakt: Christine Vögtli-Buess, Tel. 061 821 35 51.